9.1. – Traumtag Weißer Ring

Seit gestern hat das Madloch geöffnet und damit ist der Weiße Ring endlich wieder befahrbar. Nicht nur das – jetzt wäre doch tatsächlich der ominöse „Run of Fame“ vom Rendl bis nach Warth und zurück machbar, denn alle Verbindungen sind offen. Davon kann man – wie man am Beispiel von vergangenen Freitag gesehen hat – nach Neuschnee natürlich nicht immer ausgehen. Aber ich erspare mir hier einen Seitenhieb zu anderen Usern, sondern konzentriere mich lieber darauf euch die schönen Bilder zu zeigen.
Das Madloch ist natürlich noch nicht präpariert, es ist mit Naturschnee, Buckeln und auch mit dem ein oder anderen Stein zu rechnen. Mit den Schneefällen in den kommenden Tagen, dürfte sich die Situation aber nach und nach verbessern. Ich bin jedenfalls froh, in der Mittagspause eine so tolle Skirunde fahren zu können…

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Lech Zürs – Dreikaisertag 2017

Nach 2 Tagen Schneefall folgt ein Tag, wie er im Bilderbuche steht. Eiseskälte mit Temperaturen von -15 Grad im Tal und -25 Grad auf der Valluga, dazu stahlender Sonnenschein und unverspurte jungfreuliche Hänge. Solche Tage gibts wohl sehr selten. Heute war so einer und obwohl ich vorher befürchtet hatte, dass es heute sehr kritisch werden könnte, blieb es einigermaßen entspannt. Viele Hänge wurden diesen Winter das erste Mal befahren. 2 Tage können den Unterschied machen. Heute ging mit dem Auenfeldjet und der Rüfibahn gleich 2 wichtige Verbindungsbahnen auf, so dass sich der Arlberg seit heute wieder so anfühlt, wie es sich gehört.
Ich hatte das Glück, mit als erster beim Steinmäderbereich zu sein und so die eigentlichen Pisten unterhalb der Bahn, Geisrück und Varianten dazwischen mit als erster befahren. Danach ging es für dieses Jahr das erste Mal über den Rüfikopf nach Zürs. Dort war natürlich mehr oder weniger schon alles verspurt, was fahrbar war. Am Trittkopf habe ich auf der Zwischenabfahrt auf der letzten Abfahrt dann aber doch noch ein paar schöne Schwünge ziehen können.
Tip Top Dreikaisertag

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Lech – 07.12.2016 – Maschinenschnee

Ich war heute wieder kurz in der Mittagspause im Lecher Gebiet unterwegs. Die Maschinenschneepisten sind in erstaunlich gutem Zustand und die geöffneten Pisten verbreitern sich jeden Tag ein wenig mehr. Rotschrofen ist dank Beschneiung auch offen. Morgen geht Steinmäder auf – es passt also derzeit. Schwarz sehe ich für die Verbindung nach Warth – dort liegt gar kein Schnee. Auch am Rüfikopf ist nichts drin. Solange kein Naturschnee kommt, ist da leider nichts zu machen. Ansonsten genieß ich die leeren Pisten derzeit! Für mich passt das – El Markus lässt grüßen!

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Arlberg 03.12.2016 – Flexenbahn in Test

Gestern habe ich gleich nochmal die Flexenbahn getestet und bin bis zum Osthang in St. Anton gefahren und zurück – einfach um die aktuellen Schneebedingungen besser einschätzen zu können.
Am besten geht es am Arlberg derzeit eindeutig am Schindlerkar. Die Abfahrt ist erstaunlicherweise in guten Zustand und macht auf Grund der Länge auch richtig Spaß. In Verlängerung mit der Valfagehrbahn kann man es ordentlich rauschen lassen, wobei der Schlusssteilhang an der Valfagehr bedrohlich schmal ist und am Nachmittag auf Grund von Haufenbildung schon eher vorsichtig gefahren werden will. Osthang in St. Anton ist auch gut beeinander, so dass man hier doch recht gute Kunstschneebedingungen vorfinden kann.
Auf dem Rückweg hab ich dann auch die „offizielle“ Verbindungspiste von der Mittelstation Trittkopfbahn getestet. Es ist ja eher bislang ein Notweg als eine Piste, denn eigentlich ist es nur ein Querziehweg rüber zur offiziellen Trittkopfabfahrt, die man noch dazu nur mit einem kurzen Aufstieg von der Mittelstation erreichen kann. Viel mehr wird es sich so einspielen, dass man den Hang direkt unterhalb der Trittkopf 1 einfährt und dann etwas tiefer rüberquert. Das ist allerdings keine offizielle Piste, wird aber wohl Skiroutencharakter bekommen und so für halbwegs gute Skifahrer fahrbar sein. Keine optimale Lösung, aber das steht wohl mit Flächenverbrauch und einer sonst drohenden UVP in Zusammenhang.

Fazit des ersten Wochenendes mit Flexenbahn:
Die Verbindungsbahn wir schon jetzt gut genutzt, die Hemmschwelle zwischen Ost und West zu wechseln ist gesunken, in der Hauptsaison wird es an die Kapazitätsgrenze gehen, die Albonabahn 2 bleibt auf Grund des anderen Einstiegsniveau weiterhin ehr „rechts“ liegen.

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Flexenbahn 02.12.2016

Heute ist Ski Arlberg offiziell in die Wintersaison gestartet. Nach den tollen Schneefällen im November mit schon extrem guten Abseitsbedingungen, hat der einwöchige Fönwind eigentlich südseitig den kompletten Naturschnee wieder weggefressen. Nur dank 5 Tage Beschneiung war eine Eröffnung von einigen Anlagen heute überhaupt möglich.
Das Highlight ist natürlich die neue Trittkopf und Flexenbahn, die ich heute gleich mal getestet habe. Auch für mich spannend, wie die Skifahrerströme gelenkt werden und da gabs heute dann schon einige Antworten. In Zürs entscheidet man sich schon an der Talstation, wo man denn hinfahren möchte. Die Zugänge sind eigentlich gut voneinander getrennt so, dass es deutlich sein sollte, ob man jetzt auf den Trittkopf fahren möchte oder eben nach Rauz in der Mittelstation aussteigen. Oben in der Mittelstation wird Gästen die von der Flexenbahn kommen mittels einer LED-Leuchtschrift oberhalb der Bahn angezeigt, ob sie die Talfahrt nach Zürs machen oder die Bergfahrt auf den Trittkopf. Eigentlich ganz easy zu sehen.

Na gut – ich lass mal die Bilder sprechen…img_2814
^^ Neue Trittkopfbahn läuft…

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^^ Kassabereich Trittkopfbahn

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^^ Neue Kassen am Triffkopf. Wirkt aufgeräumt.

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^^ Der Automat, der oben in der Bergstation war, hat zwar nicht überlebt – dafür gibts jetzt 2 besser Bestückte hier. Wichtig an manchen guten Tagen.

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^^ Ausgang.

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^^ Rolltreppe zur Trittkopfbahn.

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^^ Hier würde es reingehen, wenn man zur Flexenbahn will. Da aber Trittkopf 2 eh noch zu ist, ist nur der Trittkopf Zugang offen.

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^^ Hier die 2 Zugänge. Vorne Flexenbahn – hinten Durchfahrt Trittkopf

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^^ Auf gehts.

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^^ Im größten Spannfeld vor der Mittelstation hat die Bahn auch heute schon extrem geschwungen. Bin gespannt wie das wird, wenn die Bahn voll ausgelastet ist.

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^^ Mittelstation – gefällt mir architektonisch extrem gut.

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^^ Hier die angesprochene LED Laufschrift, die Gäste von der Flexenbahn kommend informiert, wo sie einsteigen sollen…

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^^ Zugang Flexenbahn / Hall of Fame (noch nicht fertig).

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^^ Trittkopfbahn 2 und noch nicht aktiviertes LED Schriftbahn oberhalb.

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^^ Blick ins Tal – hier wird sich eine Buckelpiste bilden.

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^^ Blick Flexenbahn.

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^^ Mittelstation von der Flexenbahn aus.

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^^ Hier schauts nach Winter aus.

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^^ Talstation Flexenbahn – den hohen Bodenabstand merkt man in der Gondel nicht.

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^^ Kurzer Abstecher mit der Valfagehrbahn.

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^^ Schindlerkar schaut sehr gut aus für die Schneelage.

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^^ Hier sieht man den hohen Bodenabstand deutlich.

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^^ Zugang zu der der Flexenbahn.

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^^ Gondelbahnhof in der Talstation Zürs.

So – jetzt ein Ausflug noch aufs Kriegerhorn.
Es ist zum Glück noch nicht viel los – die Pisten sind noch alle recht schmal. Abfahrt nach Lech über Oberlech möglich.

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^^ Neues Schlegelkopfrestaurant – schaut schrecklich aus. Frag mich wie man sowas planen und vor allem auch realisieren kann.

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^^ Blick zum Steinmäder – sah vor zwei Wochen meilenweit besser aus.

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^^ Neue Skihütte Der Wolf – schaut um einiges besser aus als Schlegelkopf.

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^^ Bereich Petersboden – geht wie immer am besten zu Saisonbeginn dort.

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^^ Leider kein Naturschnee mehr übrig – scheiß Fönwoche!

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Bergbahn Oberlech:
Kommen wir noch hierzu. Die Bergbahn Oberlech ist derzeit ja noch im Testbetrieb. Die technische Abnahme erfolgt derzeit und ab 8.12. ist die Bahn dann in Betrieb.
Die Bergstation ist für mich gut integriert – das Gondeldesign gefällt mir auch – einzig die Talstation ist mir zu wuchtig – hab ich jetzt auch nicht fotografiert…

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Fazit: Ich bin froh, dass wir Skibetrieb haben – die Vorzeichen waren erdenklich schlecht. Ich freue mich natürlich auch, wenn alles wieder normal weiß ist – derzeit ist es aber halt so wie es ist. Schönes Wetter herrscht trotzdem und die Bewegung draußen tut gut! :-)

Kriegerhorn 12.11.2016

Auch gestern musste man das schöne Wetter und den vielen gefallenen Schnee natürlich nutzen, um einen geilen Run zu machen. Diesmal mit Forumsbegleitung unterwegs, war das Kriegerhorn das Ziel. Höhenmetertechnisch ist es einfach der am schnellsten zu erreichenste Gipfel mit einer langen Abfahrt. Der Schnee hielt was er verspricht – es war feinster Powder. Nur im unteren Teil wurde er schon etwas schwerer…

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Ich hoffe, dass dieser Schnee nicht mehr weg geht – und diesmal wirklich die Grundlage für eine schöne Wintersaison bildet!

Powder for Breakfast – Lech 11.11.2016

Schon am Anfang der Woche war da so ein großes Niederschlagsereignis für Do/Fr angekündigt – und normalerweise glaube ich da ja nicht dran, aber diesmal irgendwie schon. Und so kam es dann auch, dass es gestern am späten Nachmittag angefangen hat, wie aus tausend geöffneten Federkissen zu schneien. Geschätzte 12 Stunden Starkschneefall zauberten über Nacht 50cm im Tal und um die 80cm am Berg hin – unfassbar!
Wir hatten uns natürlich schon am Tag zuvor für diesen Tag vorbereitet. Schneeketten wurden schon am Abend zuvor aufgezogen – mit den Skiliften Lech haben wir einen guten Deal ausgehandelt und so durften wir um 7 Uhr früh mit den Mitarbeitern nach oben fahren. Genial!!!!

Zu fahren ging es trotz der Rossignol Super 7 nur recht schwer – wenn nicht einer ne Spur gezogen hat, blieb man schlichtweg stecken. Ansonsten war es aber einfach nur ein richtiges geniales Gefühl durch so viel Schnee seinen Weg zur Arbeit zu bestreiten. Ich bin echt wiedermal sehr glücklich, hier arbeiten zu dürfen! :-)

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First powderrun of the season – Lech 08.11.2016

Ich darf euch auch dieses Jahr wieder mit Berichten aus Lech Zürs und vom Arlberg versorgen, da sie mich trotz böser Nachrede von diversen Kollegen immer noch nicht als böses Wetterphänomen entlarvt haben…
Diese Saison wird sicher recht spannend, da die neue Verbindung mit der Flexenbahn Richtung Rauz und St. Anton die Skifahrerströme beeinflussen wird und sich für mich vor allem auch die Albonahänge schneller erreichen lassen. Auf der anderen Seite bin ich gespannt, wir stark der Weiße Ring frequentiert sein wird und was vor allem im Bereich Madloch – Zuger Bergbahn sich abspielt.

Egal – für mich zählt natürlich wieder vor allem eines: Möglichst viel Neuschnee! :)
Davon gab es die vergangenen Tage ja zum Glück einiges und zwar von richtig guter Qualität. Insgesamt liegen wohl so flächendeckend 30cm – genügend also, um das erste mal die Skier auszupacken, nach Oberlech zu cruisen und die ersten Schwünge in die Wiese zu ziehen! :) D

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Zunächst ein paar Bilder vom gestrigen Schneefall – nicht alle konnten schon mit den winterlichen Straßenbedingungen umgehen… 😉

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iesmal haben wir den Schlosskopf ausgewählt, da am Schlegelkopf alle Kanonen am laufen sind und sich da bei den kalten Temperaturen eine gute Kunstschneewolke gebildet hatte…
Dort ging es eigentlich wirklich ganz gut, der Schloßkopf eignet sich vor allem deswegen auch recht gut, weil das Gefälle recht gleichmäßig ist, am Ende sogar gut steil, so dass man nicht allzu sehr stecken bleiben kann. Schneemäßig war es top – keine Schicht drin, nichts verblasen, einfach bester Pulver!

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Soooo schön, wieder abseits all des Stesses auf den Gletschern die Saison zu eröffnen! :-) Freue mich wieder auf ganz viele schöne Erlebnisse hier rund um Lech Zürs am Arlberg!

Japan – Hakuba Happo One – ARIGATOU GOZAIMASU!

Wenn ich im Jahr 2014 gewusst hätte, dass ich dieses Jahr schon wieder nach Japan fliegen sollte, wäre ich 2015 trotzdem gefahren. Denn: Dieses Land ist einfach nur genial!

Ende letzten Jahres wurde mir die Möglichkeit angeboten, mit einer Delegation aus Lech Zürs am Arlberg in den Partnerort Hakuba Happo zu reisen. Es brauchte nicht den Zehntel einer Sekunde, um die Entscheidung mitzufahren zu treffen. Klar fahr ich mit nach Japan, wenn mir die Chance gegeben wird. Ich finde dieses Land dermaßen interessant, so besonders und anders als alles andere was ich kenne, dass ich mir keine bessere „Firmenreise“ vorstellen kann. Dass es aber so genial werden würde, hätte ich auch nicht erwartet.

Die Tour:
Es ging mit dem Flieger von Innsbruck über Frankfurt direkt nach Tokyo. Dort hatten wir 2 Nächte gebucht, um dort in der österreichischen Botschaft japanischen Reiseveranstaltern Lech Zürs (vor allem im Sommer) schmackhaft zu machen. Die Unterstützung vom Reiseland Österreich ist in dieser Hinsicht wirklich großartig, eine bessere Location für eine offizielle Präsentation gibt es in Tokyo wohl nicht. Anschließend ging es für 3 Nächte in die Partner Destination Hakuba Happo-One, in der 1998 die alpinen Wettbewerbe der Olympischen Spiele ausgetragen wurde (inkl. legendänren Sturz von Hermann Maier). Zum Abschluss besuchten wir noch einen treuen Lech Gast in der Toyota Stadt Nagoya, die wohl nicht auf jeder touristischen Reiselandkarte eingezeichnet ist, aber durch ihren wirtschaftlichen Gunstraum echt ein Hingucker ist.

Wie ihr also rauslesen könnt, ist das nicht die typische Skireise, schon gar nicht eine JaPow Reise wie 2015, sondern eben eine mehr als interessante, wenn auch wohl ungewöhliche Geschäftsreise.

Ich denke, es ist am besten, wenn ich die Reise in drei Teilen erkläre und beschreibe, und das auch am besten anhand der Fotos – schließlich ist das dann gleich am anschaulichsten. Los gehts in der größten Metropolregion der Welt, Tokyo, bevor wir in den Winter entfliehen und uns Hakuba Happo-One ansehen und zu guter letzt ein paar Eindrücke auch der Industriestadt Nagoya zu sehen bekommen.

Tokyo – In fremden Gefilden

Tokyo – diese verrückte Stadt

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^^ Los geht es am Flughafen Innsbruck – von dort nach München und dann 11 Stunden direkt mit der Lufthansa nach Tokyo Haneda.

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^^ 15 Stunden nach unserem Abflug in Innsbruck fahren wir schließlich mitten durch Häuserschluchten auf japanischen Autobahnen mit lustigen Schriftzeichen. Welcome back in this mad city!

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^^ Nach kurzem Check-In im Conrad Hotel Tokyo bin ich sofort wieder raus in die Megacity – schließlich hatte ich streng genommen nur diesen Nachmittag/Abend für mich, um durch die Stadt zu ziehen.

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^^ Zugegebenermaßen nach soviel Stunden Flug mit etwas Jetlag etwas anstrengend, aber hey – wie oft hat man schon die Möglichkeit ein Jahr später wieder über die Shibuya Kreuzung zu ziehen? :-)

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^^ Und wieder bin ich fasziniert von dieser Flut von Werbeanzeigen, Reklametafeln, Lautsprechern und LED-Screens hier in diesem verrückten Stadtteil Tokyos.

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^^ Ich bin dann schließlich noch zu Fuß von Shibuya nach Shinjuku gelaufen (es sind 4km!!) – und von dort wieder quer durch die Stadt nach Akihabara. Meine Tokyo-Bekannte von letzten Jahr hab ich trotzdem um eine dreiviertel Stunde Verspätung verpasst. Das Lesen vom U-Bahn Plan und JR-Line ist schlichtweg nicht einfach.

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^^ Am nächsten Tag in der österreichischen Botschaft bei besten Wetter. Schon cool iwie mitten in Tokyo die Österreichische Flagge wehen zu sehen.

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^^ In der Mittagspause mitten in Tokyo – typisches Stadtbild.

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^^ Der große Vorteil wenn du mit Japanern unterwegs bist – du kommt in Läden wo du sonst nie reingehen würdest. Viele Läden verbieten ja auch ausdrücklich Ausländer. Bist du mit einem Japaner unterwegs, tut man sich deutlich leichter.

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^^ Handmade fresh Sushi!

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^^ Dazu natürlich die traditionelle Miso-Suppe – hier auch mit ganzen Garnelen.

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^^ Riesige Fischköpfe liegen dabei direkt vor einem. Man braucht gerade am ersten Tag in Japan einen relativ normalen Magen – sonst kann einem der ungewohnte Geruch ab und zu schon etwas zusetzen.

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^^ Hier das Lokal von außen – wie gesagt, ein normaler Tourist findet diese Läden nicht!

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^^ Kirschblüte im März – dieses Jahr 3-4 Wochen zu früh dran auf Grund des milden Winters.

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^^ Business Insider in unsere kleine Präsentation vor japanischen Reiseveranstaltern.

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^^ Zurück im Conrad Tokyo mit Blick aus der Hotellobby auf die Marina.

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^^ Jetzt ging es ab – zusammen mit den 2 wichtigsten Reiseveranstaltern in ein besonderes Restaurant…

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^^ Willkommen in Gonpachi – das offizielle Restaurant in dem Kill Bill 2 gedreht wurde.

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^^ Hier der Beweis – Uma Thurman in ihrer besten Rolle.

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^^ In japanischen Restaurants ist es nicht üblich für sich alleine zu bestellen – viel mehr bestellt man mehrere Teller von unterschiedlichsten Gerichten – und alle können sich mal querdurchprobieren.
Der Abend wurde noch recht lustig – Japaner vertragen ja nicht so viel Alkohol… aber die Business Details bleiben mal lieber in dem Kill Bill Laden. :-)

Hakkuba Happo-One – das Skigebiet der olypischen Spiele 1998

Am Dienstag Morgen traten wir unsere Reise nach Hakkuba Happo-One an. Das Skigebiet liegt gut 280km nordöstlich in einem der touristischten Täler Japans – Happo Valley. Die Fahrt mit dem Auto beträgt grob 4 Stunden – es ist also schon deutlich entfernt von der Hauptstadt. Wir wurden relativ bequem in einem 8 Sitzer vom Flughafen Haneda direkt nach Happo gebracht. Ohne Ortskenntnis scheint die Fahrt durch die größte Agglomeration der Welt mit 35 Millionen Einwohnern unmöglich.

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^^ Wo ist das Taxi?

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^^ Taxi gefunden. Ist auch wirklich nicht so einfach, wenn fast keiner Englisch versteht…

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^^ Unterwegs auf der Strecke haben wir an einer Autobahnraststätte gehalten und ich war mal wieder fasziniert von der bunten Produktwelt der Japaner.

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^^ Immer anwesend – die bunten Vending Machines, die so ziemlich alles haben, was man sich so wünschen kann. Besonders cool finde ich die warmen, ja so gar teilweise heißen Getränke, wie Kaffe oder Tee aus der Dose. In Japan kommt eine Vending Machine pro 23 Einwohner – also unglaublich viele dieser Teile stehen in der Gegen rum! Man findet sie wirklich an jeder Ecke!

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^^ Auch immer cool – die Spielautomaten. Es ist einfach immer alles bunter in Japan als anderswo.

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^^ 2 Stunden später kommen wir im Happo Valley an. In dem Tal sind 6 Skigebiete angesiedelt, die man in unseren Gefilden längst mitteinander verbunden hätte, trennen sie doch oft nur die Täler voneinander.

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^^ Angekommen in meinem japanischen Zimmer. Wo ist das Bett? Am Boden!

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^^ Gleich noch am Nachmittag machten wir uns auf das Skigebiet zu erkunden. Schließlich findet dort in zwei Tagen das große Hakuba Happo Riesen Slalom Race statt – ein national bekanntes Volksskirennen. Hier zu sehen der Head-Shop – mit großer Österreich Verbindung.

Das Skigebiet Hakuba Happo One erstreckt sich zwischen 760m und 1.831m. Es hat damit einen Gesamt Höhenunterschied von über 1.000m, was in Japan eher selten erreicht wird. Im Grund genommen führen mehrere Erschließungsachsen mit verschieden Zwischentälern alle in Richtung Bergstation Pilar – von dem aus noch ein flacher 4er Sessel zum höchsten Punkt Happoike Sanso auf 1.831m. führt. Man kann also die 1.000 Höhenmeter auf verschiedenen Pisten zurücklegen. Die kürzeste Variante den Gipfel zu erreichen ist über die Gondel Adam – Alpen Quad und Grat Quad. Ansonsten braucht man mindestens 4 Lifte – und mindestens eine halbe Stunde für die 1.000 Höhenmeter.

Skiplan: Hakuba Happo One PDF

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^^ Der Einstieg ins Skiebiet im westlichen Skigebietsteil erfolgt tatsächlich über diese 3er Oktopus Anlage Nakiyma 3.

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^^ Schon das ist das erste Highlight für mich.

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^^ Weiter hoch gehts mit einem schnellen, wenngleich klapprigen Poma Vierer Happo Riesen Quad.

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^^ Rechts die Rennpiste.

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^^ Der obere Skigebietsteil blieb heute geschliossen. Es wehte ein recht ungemütlicher Wind.

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^^ Abfahrt ins Tal mit Blick auf das Happo Valley.

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^^ Was mir gleich ins Auge stieß, waren diese rostigen fix installierten Schneekanonen.

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^^ Ähnlich heruntergewirtschaftet wie die Schneekanonen sind die Lifte. Das Trash-Gefühl ist in den japanischen Skigebieten dein ständiger Begleiter.

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^^ Würde es in Österreich nicht geben…

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^^ Auch die rostigen Stützen haben was cooles an sich.

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^^ Ausstieg vom Riesen Quad – wenig Schnick Schnack – alles funktional.

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^^ Und wieder diese trashigen Schneekanonen. Gerade am ersten Tag hier stochen sie mir immer wieder ins Auge.

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^^ Noch so ein Exemplar.

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^^ Auch auffällig: Viele Hütten hatten deutsche Bezeichnungen. Wie hier das Marillen Restaurant.

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^^ … oder der „Hüttenzauber“. Freakig!

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^^ Hier der Überblick über das Gebiet Hakkuba Happo One. Es ist vom Gelände her mit das alpinste was Japan zu bieten hat. Im Hintergrund ist die Bergkette um Yariga-Take – Shakushi-Dake und Shirouma-Dake zu sehen. Alle knapp 3.000m hoch. Der höchste Punkt vom Skigebiet ist wie gesagt der Grat Quad mit seiner Bergstation auf 1.831m.

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^^ Dieser Bierladen im Ortszentrum sollte noch eine sehr wichtige Rolle die Tage spielen…

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^^ Zurück im Head Cafe mit den ersten Fans, die Patrick Ortlieb sofort erkannten.

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^^ Unsere Unterkunft für die 3 Nächte.

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^^ Am Abend folgte ein Essen mit Bürgermeister, wichtigen Einheimischen und den Skiliftmitarbeitern.

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^^ Natürlich werden Geschenke verteilt – ganz wichtiges Zeichen, das die Japaner sehr schätzen.

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^^ Es gab natürlich wieder alle Arten von Fische – aber auch Schweinefleisch…

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^^ Unsere Starköchinnen im traditionellen Kimono.

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^^ Eh klar, dass ich da ein Foto machen musste…

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^^Der Abend endete relativ feuchtfröhlich in einer Bar, wo ich ohne ein Wort zu verstehenmit Japanern und sonstigen Gästen ein Trinkspiel spielte. Ich war sofort drin…

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^^ Am nächsten Morgen – kein böses Erwachen, denn es herrschte wieder starker Wind – in den Morgenstunden hat es sogar geregnet. Am Vormittag waren sogar nur auf unserer Seite die vier Tallifte geöffnet…

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^^ Der Blick ins Tal von dem derzeit mit dem Lift zu erreichenden höchsten Punkt – Happo 1.

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^^ Lustige japanische Schneekanone.

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^^ Meine Leihski für die 3 Tage. Kann mich nicht beschweren.

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^^ Ausstieg DSB Happo 1 – natürlich ohne Bügel.

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^^ Sprung hin zum Nachmittag. Schließlich machten die Lifte weiter im Osten auch auf, so dass man sich über die Tallifte nach „rechts“ schaukeln konnte.

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^^ Talstationsbereich der ADAM Gondola.

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^^ Kein seltenes Bild in japanischen Skigebieten. Offen gelassene Verstärkeranlagen, die auf eine längst vergangene Zeit mit boomenden Skitourismus deuten.

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^^ Talstation wuchert so langsam zu.

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^^ Rechts der aufgelassene Lift – wir sitzen im Shirakaba 1.

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^^ WEiter hoch gehts mit der nächsten DSB Central – im Hintergrund die interessante Abfahrt dazu.

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^^ HALT!

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^^ Erst muss der saubere Sitz geputzt werden! Ordnung muss sein!

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^^ Trasse von Central mit relativ modernen Sesseln.

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^^ Oben angekommen mit Blick auf den geschlossen Kokusai 3 Oktopus.

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^^ Ein weiterer Tallift Kokusai 1.

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^^ Ich fand es gar nicht mal so störend, dass heute nicht mehr ging. So konnte man sich wenigstens auch mal die Tallifte ansehen. Im Hintergrund sieht man übrigens auch die typisch japanische Pistenpflege. Es handelt sich hier aber tatsächlich auch um eine Olympia Abfahrt.

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^^ Hier etwas zu erkennen – durchaus schwarz.

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^^ Oberer Teil der Olympia Abfahrt – auch an den Fangzäunen rechts erkennbar.

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^^ Leider geschlossen – der Carvinghang um Kokusai 3.

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^^ Talstation Oktopus-DSB Kokusai 3.

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^^ Rechter Teil des Hangs – durchaus interessant. Und auch hier rechts erkennbar eine weitere Doppelsesselbahn Panorama, die genau den gleichen Hang erschließt.

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^^ Pistenschilder – kennste dich aus ne?

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^^ Am Ende des recht windigen Skitages habe ich diesen Kollegen noch getroffen – Foto muss sein.

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^^ Auf der Suche nach Bier – direkt an der Talabfahrt – natürlich geschlossen. Hab ich nicht erwähnt, dass der Bierladen noch wichtig werden würde? Wir machten es uns hier ein paar Stunden mit Dosenbier und japanischen Snacks gemütlich. Männerurlaub halt.

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^^ Anschließend bin ich etwas durch Happo gezogen um den Ort kennenzulernen. Natürlich ein Muss: Dass Hakuba Maskottchen.

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^^ Die Liebe zum Partnerort Lech ist hier deutlich zu sehen.

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^^ Der Typ verkaufte irgendwelche Fleisch-Spieße.

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^^ Die zusammengewürfelte Architektur von Happo – auch etwas trashig.

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^^ Habe ich erwähnt, dass die Japnaer lustige Schilder haben?

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^^Alpen Kitsch: „Hotel Weisser Hof Happei“.

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^^ Auch dieses Haus wirkt dem österreichischen Stil sehr nachempfunden.

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^^ Dieses Holzhaus mitten in der Stadt wirkt schon eher traditionell.

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^^ Zurück im Hotel – der Inhaber spricht deutsch und ist sehr großer Arlberg Fan.

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^^ Zur Abwechlung: Ein eher normaler Abendessen heute Abend.

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^^ Am nächsten Tag stand das große Rennen auf dem Plan. Ich durfte tatsächlich als offizieller Vorläufer an den Start gehen. Dementsprechend früh musste ich auch auf den Berg.

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^^ Das Gute: Heute war das Wetter dementsprechend gut.

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^^ Da gehts dann runter…

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^^ Ich musste mich ja erst etwas einfahren – also nahm ich gleich mal den seit 2 Tagen erstmals wieder geöffneten Alpen Quad.

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^^ Auf dem Weg nach oben. Links wieder aufgelassener Verstärker-Lift.

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^^ Endlich mal oben – hier schön zu erkennen: Die höhenverstellbarern Liftstützen – je nach SChneelage.

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^^ Blick zum höchsten Lift: Grat Quad.

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^^ Blick von ganz oben – ist schon was anderes.

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^^ Begeisterung macht sich breit.

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^^ Wie das halt immer so ist – ich will natürlich bis ganz nach oben.

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^^ Im Grat Quad – deutlich zu sehen, dass man hier den Schnee von der Trasse rausschieben musste.

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^^ Blick zur Seite zu einem der höchsten Gipfel.

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^^ Oben angekommen – das Gipfelrestaurant Happoike Sanso.

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^^ Der Tiefblick. Von hier oben sieht man nicht ganz ins Tal. Der Gipfellift ist sehr flach.

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^^ Eigentlich das bekannteste Motiv von Happo. Die Leitner Gondelbahn Adam. Anschließend bin ich als Vorläufer gestartet – eigentlich eher ein Super-G als ein Riesen-Slalom – für mich ganz allein! Was für ein Erlebnis!

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^^ Anschließend freies Skifahren durchs Gebiet. Talstation Adam Gondola.

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^^ Wieder so ein Getränk aus einer der Vending Machines. Übrigens: Das schmeckt nicht!

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^^ STimmung im Ziel! :-)

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^^ Zurück am Gipfel mit Blick auf die höchsten Gipfel – knapp 3.000m hoch.

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^^ Blick über Hakuba Valley Richtung Nosawa Onsen.

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^^ Starthaus Olympiade Downhill 1998.

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^^ Auch hier liegt der Hauch des Verfalls in der Luft…

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^^ Blick auf den kurzen aber guten Lift Kurobishi 3.

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^^ Im fast östlichsten Punkt des Skigebiets. Skyline 2.

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^^ Blick auf das weite Gelände – oben der Kuobishi 3.

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^^ Narülich erreicht man von Skyline 2 nicht Kuobishi 3 – nein! Man muss noch den Kuobishi Quad nehmen. Fragwürdige Erschließung!

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^^ Stimmung deswegen trotzdem gut!

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^^ Nochmal hoch mit den Kuobishi 3.

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^^ Olympia-Feeling mit Trash-Charakter!

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^^ Das Pilar Restaurant ganz oben ist allerdings recht nobel.

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^^ Tiefblick direkt neben dem Alpen Quad.

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^^ Blick auf das Nachbarskigebiet Happo47. Wie gesagt – in Österreich wären die Gebiete auf jeden Fall verbunden.

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^^ Reisegruppe: Im Olympia-Skigebiet mit Olympia-Teilnehmer Patrick Ortlieb.

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^^ Ganz am Ende des wunderschönen Skitages als der Olympiasieger längt schon im Tal saß, bin ich nochmal bis hoch zum Gipfel gefahren um die Abendstimmung einzufangen.

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^^ Der Grat Quad wirkt am besten gepflegt.

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^^ Last run!

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^^ Gifpelselfie…

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^^ …mit passenden Asahi Bier zum Abschluss! Was für tolle Tage in Hakuba Happo!

Nagoya – Japanische Industriestadt

Am letzten Tag sind wir noch in die Toyoata Stadt Nagoya greist. Die Stadt liegt wieder direkt am Pazifischen Ozean und ist damit auch knapp 4 Stunden vom Happo Valley entfernt. Die 2.3 Millionen Einwohner Stadt gilt als 4. größtes Industriezentrum Japans. Dank Toyota besitzen hier fast 70% der Einwohner ein Privat-PKW – in anderen Metropolen ist des Anteil weitaus geringer.
Der Grund unserers Besuchs ist ein treuer Lech-Gast, der mehrmals jährlich nach Lech reist. Eine Lech Delegation im Land, die bei ihm nicht vorbei schaut…das würde an Hochverrat grenzen!

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^^ Hier ist unsere Kollege – ich lernte ihn das erste Mal kennen. Man warnte mich schon vor ihm. Für mich ist er der real gewordene Hangover Star „Leslie Chow“. 😀

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^^ Eindrücke von Nagoya.

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^^ An Pause war nicht zu denken. Wir fuhren „aufs Land“. Hier fahren wir gerade am Nagashima Spa Land vorbei… Hier zu sehen der beeinderucken Steel Dragon Coaster – mit 2.479m Streckenlänge seit 2.000 immer noch die längste Achterbahn der Welt!

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^^ Was würde ich geben, hier Halt zu machen…

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^^ Stattdessen gingen wir in einen für Japan auch typischen Gartenpark – in dem die Kirschblüte auch schon in reinster Blüte war.

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^^ Auch Paradox: Die Japaner bilden ihre Speisen als Plastik-Skulptur nach.

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^^ Immerhin hatte dieser Park eine eigene kleine Brauerei.

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^^ Leslie Chow (übrigens Ü70!) mit Freundin vor der Kirschblüte.

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^^ Ähnlich wie im Gardaland schwebt hier ein Aussichts-Raumschiff über den Park.

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^^ Kitsch Pur!

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^^ Nochmal der Blick aufs Raumschiff.

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^^ Kebab ist mittlerweile auch überall.

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^^ Blick vom Hotelzimmer auf das abendliche Nagoya.

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^^ Unser letztes Essen in Nagoya – mal wieder etwasw besonderes. Ein Tempura-Koch nur für uns.

Das war sie also – meine 2. Japan-Reise – diesmal aber ganz anders. Diesmal stand nich die Jagd nach dem JPOW im Vordergrund, sondern das Kennenlernen von Japanern mit deutlichen Lech-Bezug. Immer wieder auffallend ist die Freundlichkeit, mit der mir die Einheimischen begegnet sind. Die Kollegen aus Hakkuba Happo werden mir helfen, meine 3. Japan REise 2017 vorzubereiten – dann wieder mit Konzentration auf JPOW!
In diesem Sinne: ARIGATOU GOZAIMASU! See you in 2017!